Knochenmarksschädigung durch moderne Antikonvulsiva (Hydantoinkörper des Tridion)
Udo Meier · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1953 · Heft 33/34 · S. 1107-1109
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Es wird über eine nachteilige Wirkung der Hydantoinkörper und des Tridion auf das Knochenmark berichtet und die Bedeutung von genauen hämatologischen Voruntersuchungen und stetigen Kontrollen, solange die Medikation läuft, hervorgehoben. Es handelt sich mit Wahrscheinlichkeit um toxische Einflüsse. Das Knochenmark ist als Ganzes betroffen (aplastische Anämie), wenn auch eines seiner Systeme einmal sehr bevorzugt, ein anderes fast unbeteiligt sein kann. Die Vorzüge der genannten Präparate in der Epilepsiebehandlung sollen durch die geschilderten Nebenerscheinungen bei entsprechender Vorsicht keine…