Die Diagnose der sogenannten Periarthritis humero-scapularis
H. Kolde · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1955 · Heft 50 · S. 1844-1845
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei der Periarthritis humero-scapularis handelt es sich im wesentlichen um degenerative und regressive Veränderungen an der Schultergelenks „manschette”, die aus den am Tuberculum ma jus ansetzenden Sehnen der Muskulatur des Schultergürtels und dem Ligamentum coraco-humerale gebildet wird. Durch Einrisse in den Sehnen kommt es zu einer Kommunikation des Schultergelenkes mit der subakromialen Bursa. Der Befund wird durch eine abakterielle Bursitis, die auf eine Reizung durch nekrotische Massen zurückzuführen ist, weitgehend bestimmt. Überlastungsschäden am bradytrophen Sehnen- und Knorpelgewebe si…