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Wandlungen in der Behandlung der Urogenitaltuberkulose1

Ferdinand May · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1955 · Heft 14 · S. 479-483

Dokument
1031813
CareLit-ID
Jahr
1955
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift
Autor:innen
Ferdinand May
Ausgabe
Heft 14 / 1955
Jahrgang 80
Seiten
479-483
Erschienen: 1955-04-08 00:00:00
ISSN
0012-0472

Zusammenfassung

Zusammenfassung Es hat sich die Auffassung durchgesetzt, daß die Urogenitaltuberkulose als örtliche Manifestation einer tuberkulösen Allgemeinerkrankung auf eine „postprimäre hämatogene Streuung” zurückzuführen ist. Die früher übliche frühzeitige Nephrektomie bei Nierentuberkulose ist hiernach als falsch anzusehen. Die Chemotherapie hat die Möglichkeit geschaffen, ohne Gefährdung des Kranken den weiteren Krankheitsverlauf abzuwarten. Die prognostisch günstige Rindentuberkulose der Nieren kann nach konservativer Behandlung ausheilen. Fälle mit großen Einschmelzungen erfordern auch heute die Nephrektomie. Unter gl…

Schlagworte

DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift