Die Inhalationsanalgesie mit Trichloräthylen (Trichloran) in der Geburtshilfe
W. Pschyrembel, J. Rothe · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1952 · Heft 37 · S. 1121-1123
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Es wird über Erfahrungen berichtet, die mit der Trichloran-Inhalations-Analgesie bei 110 Geburten gewonnen wurden. Durch die krampflösende Wirkung des Mittels wird in der Eröffnungsperiode bei normalen Geburten eine Verkürzung der Geburtsdauer erreicht. Normale Wehen werden durch Trichloran kaum beeinflußt, bei unzureichender Wehenstärke sieht man jedoch eine abschwächende Wirkung. Unter normalen Voraussetzungen liegt der günstigste Inhalationsbeginn für Erstgebärende bei einer Muttermundweite von 6 cm, für Mehrgebärende bei Einsetzen der regelmäßigen kräftigen Wehen. 10—20 ccm Trichloran wurden…