Ist die „Ausschleusung” bei der stationären Penicillinbehandlung des Scharlachs erforderlich?
R. Fischer, I. Faust · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1954 · Heft 27/28 · S. 1076-1078
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Es wird über Erfahrungen bei der stationären Penicillinbehandlung von 59 Scharlachkranken berichtet, bei denen die bisher geforderte „Ausschleusung” („fraktionierte Desinfektion”) nicht zur Anwendung kam. Die Behandlung wurde dergestalt durchgeführt, daß, ohne Isolierung der Frischerkrankten von den sich bereits in Behandlung befindlichen Patienten, durchgehend 10 Tage lang täglich, je nach Lebensalter, 300 000 bis 400 000 E Depot-Penicillin gegeben wurden; unmittelbar danach erfolgte nach der üblichen Schlußdesinfektion die Entlassung. Komplikationen während der stationären Behandlung wurden nic…