Rötelninfektion in der Schwangerschaft
E. E. Petersen, D. Neumann-Haefelin, M. Heußler · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1978 · Heft 43 · S. 1695-1700
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei 24 Freiwilligen wurde eine Rötelninfektion durch intranasale Applikation eines Rötelnwildvirus gesetzt. Ein Teil der Probanden erhielt 24 Stunden später intramuskulär Gammaglobulin. In der Kontrollgruppe entwickelten sich bei allen Probanden, bei denen es zur Infektion kam, klinisch manifeste Röteln mit massiver Virusausscheidung im Rachen. Bei der Mehrzahl der Probanden gelang der Nachweis des Rötelnvirus im Blut kurz vor Ausbruch des Exanthems. Hohe Antikörpertiter fanden sich bereits 20 Tage nach der Infektion. Bei den mit Gammaglobulin behandelten Probanden waren klinische Rötelnsymptome…