CareLit Fachartikel

Über Verstellungen und Verdrehungen an der Wirbelsäule, ihre Röntgensymptomatologie und ihre Bewertung als Ursache vertebragener Krankheitserscheinungen*

F. Sommer, K. Reinhardt · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1958 · Heft 03 · S. 301-308

Dokument
1032124
CareLit-ID
Jahr
1958
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren
Autor:innen
F. Sommer, K. Reinhardt
Ausgabe
Heft 03 / 1958
Jahrgang 88
Seiten
301-308
Erschienen: 1958-03-01 00:00:00
ISSN
1438-9029

Zusammenfassung

Zusammenfassung Dornfortsatzabweichungen sind keine spezifischen Zeichen einer Wirbelrotation. Sie stellen anlagemäßige Anomalien der Stellung und Form dar. Einwandfreie rotatorische Wirbelverschiebungen an der Lendenwirbelsäule, wie sie in dem sogenannten Drehgleiten vorliegen, gehen nur in 15% mit einer seitlichen Dornfortsatzverlagerung einher. Das Drehgleiten kann ebenso wie Prolapse Lumbago-Ischiasbeschwerden auslösen, aber auch dauernd oder zeitweilig symptomlos bleiben. Die teleskoping subluxation der kleinen Wirbelgelenke stellt ebenfalls keine spezifische Ursache vertebragener Krankheitssymptome dar.

Schlagworte

RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Ver…