Symmetrische Verkalkungen des Hirnstammes und ihre Differentialdiagnose
L. Dinkel · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1967 · Heft 03 · S. 407-421
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Anhand von 5 eigenen und 71 aus dem Schrifttum gesammelten Fällen wurde von den bilateralen Stammhirnverkalkungen die klassische zerebrale Kernkalzinose als etwas nach Topographie und Morphologie Einheitliches abgesondert und differentialdiagnostisch anderen Kernverkalkungen, insbesondere bei tuberöser Sklerose und Toxoplasmose, gegenübergestellt. Als echte Hydroxylapatitose ist sie viel seltener und topographisch bestimmter als die häufige Ablagerung von Pseudokalk („Morbus Fahr“). Die topographische Analyse führte zur Aufstellung eines auch ohne Ventrikulogramm reproduzierbaren Bezugsschemas zw…