Grenzen der Harnblasenangiographie
W. Lentzen, W. Dihlmann, A. Schiffer · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1968 · Heft 10 · S. 479-484
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Aufnahmen von 41 Harnblasenangiographien wurden ausgewertet. Der Vergleich des Angiographiebefundes mit dem Ergebnis feingeweblicher Untersuchungen berechtigt zu der Feststellung, daß die Fehldeutungsmöglichkeiten bei dieser Kontrastmitteluntersuchung verhältnismäßig groß sind. Sei es, daß bösartige Geschwülste im Angiogramm keine „Malignitätszeichen” zeigen, sei es, daß perivesikales Wachstum anzunehmen ist, das operativ nicht bestätigt werden kann. Bei Papillomen ist die angiographische Information unsicher. Bösartige Papillome können bei der Angiographie keinen Anhalt für Malignität bieten…