ETABLIERUNC EINES ANONYMEN FEHLER-MELDESYSTEMS - LOKALE BESONDERHEITEN: WAS IST ZU BEACHTEN?
Hübler, M.; Möllemann, A.; Racaller, M.; · plexus, Augsburg · 2008 · Heft 3 · S. 2 bis 4
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Über die Häufigkeit von Fehlern in der Intensivmedizin gibt es nur wenige Zahlen, aber man muss davon ausgehen, dass sie in solch komplexen Arbeitswelten häufiger auttreten, als wir es alle erwarten. In einer Beobachtungsstudie wurde festgestellt, dass bei 1 7 % der Intensivpatienten schwerwiegende Fehler gemacht wurden (2), andere Studien gehen von 1,7 Fehlern pro Patient und Tag aus (4). Eine persönliche Fehlerrate von Null ist sicher erstrebenswert, wird aber selbst von erfahrenen Arbeitskräften nie erreicht (1) und ist unter arbeitspsychologischen Aspekten unrealistisch.