Phantomuntersuchungen über die Verwendbarkeit des Röntgenpapiers in der Lungendiagnostik
H. Schober, M. Roggenhausen · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1953 · Heft 01 · S. 75-79
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung An Hand physikalischer Formeln wird gezeigt, daß die Darstellbarkeit von Strahlungskontrasten sowohl hinsichtlich des Gesamtbereichs als auch hinsichtlich der Feinheit des Reliefs beim Röntgenpapier begrenzter ist als beim Zweischichtfilm. Diese Rechnungen werden durch Phantomaufnahmen mit dem Ringphantom bestätigt. Es zeigt sich, daß die Leistungsfähigkeit des Papiers ungefähr in der Mitte zwischen der Durchleuchtung und der Filmaufnahme liegt. Papier darf daher nur in jenen Fällen verwendet werden, in denen von vornherein ausreichende Bildkontraste zu erwarten sind (z. B. chirurgische Knochenau…