Wandel in der Einschätzung des Traumas in Chirurgie und innerer Medizin am Beispiel der Behandlung des Gallenblasensteins
F. Kümmerle, M. Staritz · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1990 · Heft 51/52 · S. 1971-1974
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Resümee Während in der Chirurgie die Verkleinerung des Operationstraumas angestrebt wird, werden die konservativen, nicht-operativen Behandlungsmethoden zunehmend invasiver. Die Chirurgie würde gegen ihre Prinzipien verstoßen, würde sie durch das verkleinerte Trauma an Leistungsfähigkeit einbüßen. Andererseits kann nicht-operatives Vorgehen nur so lange an Effektivität zulegen, als die wachsende Invasivitäat vom Risiko her zu vertreten ist. Die konservativen und operativen Disziplinen haben sich, von entgegengesetzten Richtungen kommend, einander angenähert, stonen aber auch an Grenzen, die von der Anatomie und…