Zur Frage der Zulässigkeit einer routinemäßigen HIV-Serologie
Hans-Jürgen Rieger · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1987 · Heft 03 · S. 113-114
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Offensichtlich unter dem Eindruck einer zunehmenden Verbreitung des Retrovirus HIV (frühere Bezeichnung LAV/HTLV-III) unter der Allgemeinbevölkerung (1) gehen Informationen des Verfassers zufolge Krankenhäuser in letzter Zeit vereinzelt dazu über, in ihre Routineserumdiagnostik eine Austestung auf HIV aufzunehmen. Das geschieht ohne eine entsprechende vorherige Information der Patienten, so daß diese für den Fall, daß sie mit positiven, aber auch mit negativen HIV-Testergebnissen konfrontiert werden, häufig völlig überrascht und vereinzelt auch empört reagieren.