Ein Beitrag zum „akustisch-mechanischen Effekt” bei der ipsilateralen Stapediusreflexregistrierung
H. von Wedel, H.-W. Pau, W. Tegtmeier · Pädiatrische Praxis · 1980 · Heft 09 · S. 548-556
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Aussage des ipsilateral registrierten Stapediusreflexes ist für Reizintensitäten >105 dB (SPL) häufig eingeschränkt. Bedingt durch eine nicht über den Reflexbogen beeinflußte Impedanzverringerung kann es zur Ausbildung eines „inversen” Kurvenverlaufs kommen. Dieses von LEHNHARDT u. Mitarb. (1) als „akustisch-mechanischer Effekt” beschriebene Phänomen bildet sich ohne Latenz sofort nach Beginn des Reizes aus und überlagert sich oberhalb 105 dB (SPL) der reflektorischen Impedanzänderung. Häufig dominiert dieser Effekt und führt zu einer ausgeprägten „inversen” ipsilateralen Reaktion i. S. einer…