Akustisch evozierte Potentiale bei der Multiplen Sklerose
K. Maurer, H. C. Hopf · Aktuelle Neurologie · 1982 · Heft 06 · S. 191-197
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Nach akustischer Reizung lassen sich ca. 15 postsynaptische Wellen auslösen, die entsprechend ihrem zeitlichen Auftreten in frühe, mittlere und späte akustisch evozierte Potentiale eingeteilt werden. Je kürzer die Latenz einer Welle ist, desto exakter gelingt deren Zuordnung zur definierten Struktur im ZNS. Dies trifft vor allem für die FAEP zu, die eine Aussage über einen Befall des Hörnerven und des Hirnstamms bei der MS zulassen. Die Wertigkeit der MAEP liegt derzeit noch deutlich unterhalb der FAEP. Bei den SAEP konnte kein signifikanter Prozentsatz an Wellenveränderungen nachgewiesen werden,…