Mukokutanes Lymphknotensyndrom in Österreich - Vier Fälle mit einem letalen Ausgang2. Teil: Pathomorphologische Befunde*
H. Becker, H. Höfler, C. Urban, H. M. Grubbauer, A. Beitzke · Klinische Pädiatrie · 1981 · Heft 04 · S. 318-321
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Fallbericht eines 3 1/2 Jahre alten Knaben (Eltern Landwirte in Österreich), der klinisch das typische Bild eines mukokutanen Lymphknotensyndrome (MCLS) bot und am 25. Krankheitstag verstarb. Pathoanatomisch fanden sich Aneurysmen beider Coronararterien mit partieller Thrombose und einem rezidivierenden anteroseptalen Myokardinfarkt. Pathohistologisch war der Prozeß in den Coronarien durch verschiedene Stadien der Thrombose, Endarteriitis und Mediazerstörung gekennzeichnet. Das Bild einer klassischen Panarteriitis lag nicht vor. Andere untersuchte Arterien waren nicht befallen.