Zur Therapie der postoperativen Harnverhaltung mit Prostaglandin
W. Grünberger, H. Tulzer · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 1981 · Heft 01 · S. 20-22
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung 25 unausgewählten Patientinnen mit postoperativer Harnverhaltung wurde Prostaglandin E2 (PGE2) intravesikal instilliert. Vor der PG-Applikation waren die Probandinnen bereits mit einer breiten Palette konservativer Maßnahmen erfolglos therapeutisiert worden. 14 Frauen war eine Spontanmiktion unmöglich, 11mal lagen Restharn-(RH-)Mengen von 80 bis 350 ml vor. Prinzipiell wurden jeweils am Vormittag 40 ml einer körperwarmen wäßrigen Lösung von Prostaglandin E2 in die leerkatheterisierte Harnblase instilliert (14mal 0,75 mg; 11mal 1,5 mg PG E2) und die Probandinnen angewiesen, über 6 Stunden eine Mik…