Der mittlere Blutdruck im 2. Trimenon (MAP-2) als wertvolle Hilfe bei der Früherkennung von hypertoniebedrohten Schwangerschaften*
D. Robrecht, M. Schriever, R. Rasenack, H. Steiner, F. J. Kaltenbach · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 1980 · Heft 02 · S. 121-124
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Der mittlere Blutdruck im 2. Trimenon wurde nach der Formel errechnet. 43% von 285 Patientinnen hatten einen MAP-2-Wert von 85 mmHg und darüber. Bei diesem Grenzwert würden 89% aller später manifestwerdenden Hypertonien frühzeitig erfaßt. Einen MAP-2-Wert über 90 mmHg hatten 21% des Gesamtkollektivs. In diese Gruppe entfielen nur 63% der Hypertonien, jedoch 10 der 11 mittelschweren und schweren Fälle. Außerdem fand sich eine signifikante Zunahme an präpathologischen CTG-Veränderungen und suspekten Apgar-Werten. Die Errechnung des MAP-2-Wertes sollte daher fester Bestandteil der Schwangerenvorsorg…