Begrenzter Wert der ophthalmologischen Diagnostik bei rezidivierendem Hypophysenadenom*
E. Mehdorn, G. Kommerell · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 1982 · Heft 04 · S. 275-278
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei drei Patienten, die nach Operation eines Hypophysenadenoms einen schweren Sehverlust zurückbehalten hatten, war das erneute Wachstum sehr großer Adenome mit ophthalmologischen Mitteln allein nicht zu erkennen gewesen, sondern nur mit Hilfe der Computertomographie. Die Rezidive wuchsen nämlich dort, wo bereits der Primärtumor die Sehnervenfasern zerstört hatte. Die Fälle zeigen, dass gleichbleibende Gesichtsfelder ein Tumorrezidiv nicht ausschließen können. Deshalb ist die Computertomographie bei der Nachbeobachtung operierter Hypophysenadenome unverzichtbar.