Der Astigmatismus nach perforierender Keratoplastik beim Keratokonus
R. Witmer · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 1981 · Heft 10 · S. 262-263
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Frühere Arbeiten haben gezeigt, dass beim Keratokonus trotz klarem Einheilen des Transplantates häufig ein sehr starker, regulärer Astigmatismus resultiert. Eine Serie von 28 Patienten, die mit einer doppelten, fortlaufenden Hornhautnaht versorgt wurden, wird kritisch analysiert. Es zeigt sich, dass auch mit dieser Nahttechnik im Endresultat nach Entfernung der beiden Fäden immer noch ein hoher Astigmatismus resultiert. Es ist daher wahrscheinlich, dass dieser Endastigmatismus durch die Schwäche der peripheren Hornhaut weitgehend bedingt ist.