Sekundäre Harnumleitung nach supravesikaler Harnableitung - Konversionen
U. Jonas, B. Ferrari, R. Hohenfellner · Aktuelle Urologie · 1980 · Heft 05 · S. 317-323
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung In einem Zeitraum von 10 Jahren wurde bei 28 Patienten eine sekundäre Harnab- bzw. -umleitung (Konversion) erforderlich. 16 der 28 Patienten hatten als Erstableitung eine Ureterosigmoideostomie erhalten. Insbesondere anale Inkontinenz, Stenosen, Reflux und Infekte zwangen zur sekundären Harnableitung. 24 der 28 Patienten wurden mit einem Colon-Conduit (Sigma-Conduit bzw. Transversum-Conduit) versorgt. Komplikationen wurden bei den 26 überlebenden Patienten in 38,5% beobachtet, an erster Stelle standen Stomastenosen bzw. Pyelonephritiden. Anhand von Fallberichten wird die Problematik der sekundäre…