Mitralklappenprolaps-Syndrom und Thrombozytenaktivität bei jungen Patienten mit zerebralen Ischämien
V. Bluschke, M. Hennerici, R. E. Scharf, R. G. Kladetzky, G. Breithardt, J. Lück, E. Köhler · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1982 · Heft 11 · S. 410-414
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Von 47 Patienten im Alter bis 45 Jahren (Durchschnittsalter 35,4 Jahre) mit ein oder mehreren fokalen zerebralen Ischämien ohne Anhalt für Arteriosklerose wurde echokardiographisch bei 13 Fällen ein Mitralklappenprolaps nachgewiesen, damit etwas häufiger als in einer alters- und geschlechtsentsprechenden Kontrollgruppe. Der Unterschied war statistisch nicht signifikant. Bei drei Viertel der Patienten (n = 35) fand sich als auffallender Befund ein signifikant erhöhter β-Thromboglobulin-Spiegel als Hinweis auf eine gesteigerte Plättchenaktivität. Aus diesen Befunden kann kein eindeutiger Schluß auf…