Muskelläsion durch Nadelinsertionen
W. Bernhardt, W. Eickhoff · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1980 · Heft 17 · S. 605-609
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Anläßlich der elektromyographischen Untersuchung von 23 Patienten wegen Verdachts auf neurogene (n = 18) oder myogene (n = 5) Muskelatrophie wurde der Einfluß der Nadelinsertion auf die Aktivität der Kreatinkinase und der Fructose-1,6-diphosphat-Aldolase im Serum gemessen. Myogen atrophierendes Gewebe erwies sich als leicht lädierbar. Bei neurogener Atrophie und bei gesunder Muskulatur wurde die Läsion in den Enzymbefunden erst nachweisbar, wenn auf die Nadelinsertionen Muskelarbeit folgte. Nicht nur intramuskuläre Injektionen, sondern auch Insertionen von dünnen Elektroden (Elektromyographie) ve…