Nachweis einer erfolgreichen Knochenmarkstransplantation 11 Jahre nach Übertragung
H. Th. Brüster, B. M. E. Kuntz, H. J. Gebauer · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1980 · Heft 29 · S. 1024-1027
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei einem 14jährigen Jungen war 1969 wegen lebensbedrohlicher aplastischer Anämie eine Kochenmarkstransplantation vorgenommen worden. Das Transplantat war nicht HLA-identisch. Es besteht eine HLA-D-Inkompatibilität zwischen Spenderin und Empfänger. Der Patient erhielt vor der Transplantation mehrfach Bluttransfusionen und eine zytostatische Konditionierung. Sechs Jahre nach der Transplantation entwickelte sich ein Dickdarmkarzinom, das operativ in toto entfernt werden konnte. Zehn Jahre nach der Transplantation konnte der Nachweis von Chimärismus beim Empfänger, der hämatologisch wie klinisch ges…