Hypoferrämie und Serumferritin
H. Wohlenberg, N. Panitz, W. Wacheck · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1980 · Heft 44 · S. 1527-1530
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die weite Verbreitung der Serumeisen-Bestimmung mit Hilfe von Analysenautomaten birgt die Gefahr in sich, erniedrigte Werte mit einem Eisenmangel gleichzusetzen. Mit Hilfe der Bestimmung der Serumferritin-Konzentration ist in derartigen Fällen eine rasche und zuverlässige differentialdiagnostische Klärung zwischen reaktiver Hypoferrämie und Eisenmangel-Hypoferrämie möglich, wie aus der Untersuchung von 71 Patienten mit reproduzierbarer Hypoferrämie hervorgeht. Bei 31 Patienten stellte sich eine reaktive Hypoferrämie und bei 40 Patienten eine Eisenmangel-Hypoferrämie heraus.