Die endo-neurotische Depression
G. Hole · Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie · 1992 · Heft 11 · S. 420-436
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Ausgehend vom herkömmlichen diagnostischen System, in dem nach wie vor die Dichotomie endogenpsychogen dominiert, wird die prägende Macht begrifflicher Raster auf unser Denken und Erkennen aufgezeigt. Dies wirkt sich besonders verhängnisvoll auf die unbefangene Erkennung mehrdimensionaler Wirkzusammenhänge bei depressiven Syndromen aus. Unter Aufzeigung der historischen Entwicklungslinien, speziell dem deskriptiv-psychiatrischen und dem tiefenpsychologisch-psychodynamischen Ansatz, wird das Problem beleuchtet. Es erweist sich als wichtig, für klinisch beobachtete und psychotherapeutisch bestätigt…