Bedeutung des Neurotoxins MPTP für Ätiologie und Therapie der idiopathischen Parkinsonkrankheit*
K. W. Lange · Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie · 1989 · Heft 04 · S. 142-148
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Der Kontakt von Drogenabhängigen mit MPTP (1-Methyl-4-phenyl-l,2,3,6-tetrahydropyridin) verursachte ein Parkinsonsyndrom, das von selektiver Zerstörung dopaminhaltiger Neurone in der Pars compacta der Substantia nigra begleitet wird. MPTP ruft beim Menschen einen dauerhaften Zustand hervor, der hinsichtlich der klinischen Symptome wie auch der Reaktion auf pharmakotherapeutische Maßnahmen in hohem Maße der idiopathischen Parkinsonkrankheit ähnelt. Das Interesse an Substanzen in der Umwelt, die möglicherweise eine ätiologische Bedeutung für die idiopathische Parkinsonkrankheit haben, wird als Folg…