Karl Wilmanns (1873-1945) - biobibliographische Betrachtung einer psychiatrischen Ära
L. Hermle · Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie · 1988 · Heft 04 · S. 103-110
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Heidelberger Universitätspsychiatrie ist vor allem durch Emil Kraepelin (1876-1926) geprägt, der am Ende des 19.Jahrhunderts in den Auseinandersetzungen um die "Dementia praecox" sich weltweite Anerkennung verschaffte. Heidelberg war durch die Persönlichkeit Kraepelins Ausgangspunkt eines bisher nie dagewesenen wissenschaftlichen Selbstbewußtseins der klinischen Psychiatrie, die sich nicht mehr auf die neuropathologischen und neurophysiologischen Fachgebiete stützen mußte, um anerkannt zu werden. Wenn auch die wissenschaftliche Bedeutung Wifmanns, gemessen an E. Kraepelin und K. Jaspers wesen…