CareLit Fachartikel
Ein Fall von malignem neuroleptischem Syndrom mit Rhabdomyolyse und Therapieversuch mit Physostigmin
F. Krull, A. Risse · Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie · 1986 · Heft 12 · S. 398-401
Dokument
1034056
CareLit-ID
Jahr
1986
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei einem 22jährigen Patienten mit der ersten Episode einer paranoid-halluzinatorischen Schizophrenie entstand unter der Therapie mit Benperidol, Levomepromazin und Biperiden ein malignes neuroleptisches Syndrom (MNS). Neben Fieber, Rigor und Bewußtseinstrübung entwickelte sich eine Rhabdomyolyse im Bereich beider Oberschenkelabduktoren. Unter der intravenösen Injektion von Physostigmin trat vorübergehend Wachheit und Orientiertheit auf. Ein deutlicher Einfluß des Physostigmins auf Fieber und Rigor war dagegen nicht erkennbar.
Schlagworte
Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie