Penicillinose der Nasennebenhöhlen*
M. Emami Nouri · Pädiatrische Praxis · 1986 · Heft 08 · S. 420-422
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Eine 29jährige Patientin mit starken Augen- und Kopfschmerzen sowie Ophtalmoplegie, Ptose des rechten Auges, röntgenologisch völliger Verschattung der rechten KH und Siebbeinzellen sowie Zeichen der Destruktion des Orbitabodens wurde mit Verdacht auf TU operiert. Mehrmalige histologische, bakterologische Untersuchungen sowie Pilzkulturen ergaben keinen Anhaltspunkt für einen malignen Prozeß, sondern für Penicillium notatum. Zweimalige OP der KH, Siebbeinzellen, Keilbeinhöhlen und postoperative intravenöse Verabreichung von Amphotericin B führten zur völligen Heilung der Patientin.