Cholesteatomentstehung in einer Ohrfistel - Modell einer Entwicklungsmöglichkeit des „Genuinen” Cholesteatoms?
H. Stammberger · Pädiatrische Praxis · 1983 · Heft 10 · S. 471-473
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei einer 20jährigen Patientin hatte sich ein Cholesteatom in der Tiefe einer Ohrfistel gebildet. Dieser Zusammenhang wurde erst intraoperativ deutlich. Cholesteatom und Fistelgang hatten dabei einen knöchernen Kanal gebildet, welcher dorsal des eigentlichen Gehörganges parallel zu diesem verlief, annähernd dessen Weite aufwies und nur Millimeterbruchteile vor der Pauke blind endete, ohne einen Kontakt zum Mittelohr zu haben. Histologisch fanden sich im Fistelgang Talgdrüsen und Haarbälge, aber auch Ceruminaldrüsen als Hinweis auf einen möglicherweise „gedoppelten” äußeren Gehörgang. Histologie u…