Stellenwert der Computertomographie bei persistierenden Gleichgewichtsstörungen nach dem Einsatz von Stapesplastiken
Sabrina Kösling, Katrin Woldag, E.-F. Meister, I. Reschke, H.-G. Schulz · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1995 · Heft 01 · S. 3-6
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Von 150 Patienten zeigten 10 nach dem Einsatz einer Stapesprothese eine persistierende vestibuläre Symptomatik. Mittels der hochauflösenden Felsenbein-CT in axialer und koronarer Schnittführung konnten in allen Fällen die Symptomatik erklärende Befunde erhoben werden. Eine operative Bestätigung erfolgte in 9 Fällen. Als bisher in der Literatur in diesem Zusammenhang nicht beschriebenes, indirektes Zeichen einer Perilymphfistel wurde eine kleine Luftblase am Prothesenende nachgewiesen. Die HR-CT hat sich als wesentliche Erleichterung bei der Planung einer Retympanotomie erwiesen.