Paresen einzelner Hirnnerven als einziges Symptom zerebraler Ischämien
F. Thömke · Aktuelle Neurologie · 1998 · Heft 06 · S. 234-244
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Isolierte Hirnnervenparesen werden allgemein auf eine Schädigung der peripheren Nerven nach Austritt aus bzw. Eintritt in den Hirnstamm zurückgeführt. Allerdings wurden seit Ende der 80er Jahre einzelne Patienten mit einer Okulomotorius- oder Abduzensparese als einzigem Symptom einer meist ischämischen Mittelhirn- oder Ponsläsion berichtet. Innerhalb von 10 Jahren wurden bei uns 94 Patienten mit klinisch isolierter Okulomotorius- (39 Patienten), Trochlearis- (4 Patienten), Abduzens- (22 Patienten), Fazialis- (7 Patienten), Vestibularis- (20 Patienten) oder Kochlearisparese (2 Patienten) gesehen,…