Apomorphin
Th. Müler · Aktuelle Neurologie · 1998 · Heft S 4 · S. S307-S309
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Apomorphin stimuliert sowohl D1- als auch D2-Rezeptoren. Sein pharmakologisches Profil ist im Vergleich zu anderen Dopaminagonisten dem Wirkprofil von Dopamin am ähnlichsten. Apomorphin kann intermittierend als Bolus in einer Dosis von 1-6 mg unter Verwendung eines Pen-Injektors subkutan appliziert werden. Alternativ besteht die Möglichkeit der subkutanen kontinuierlichen Dauerinfusion über eine Minipumpe in einer Dosis von 30-100 mg/die. Zur Abschwächung bzw. Unterdrückung von Nebenwirkungen sollte gleichzeitig der periphere D2-Rezeptoragoniast Domperidon in einer Dosis von 3×20 mg/die verabreic…