Zerebrale Komplikation nach Cumarintherapie bei Protein S-Mangel - Vorstufe einer Cumarinnekrose am Gehirnparenchym
J. G. Heckmann, F. Erbguth, H. A. Washeim, B. Neundörfer · Aktuelle Neurologie · 1995 · Heft 05 · S. 206-208
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Cumarinnekrose der Haut und der Weichteile ist eine bekannte aber seltene Komplikation der Therapie mit oralen Antikoagulantien. Die patho-physiologischen Mechanismen sind nicht in allen Einzelheiten geklärt. Gehäuft treten diese Nekrosen bei Adipositas, Östrogenmangel und Protein C- sowie Protein S-Mangel auf. Wir berichten über einen Patienten mit Protein S-Mangel, der einer Cumarintherapie nach tiefer Beinvenenthrombose bedurfte und im zeitlichen Zusammenhang mit der Cumarintherapie (15 mg Phenprocoumom am ersten Tag, 9 mg am zweiten Tag) eine komplexe neuropsychologische Symptomatik mit a…