Klinisch-neurochemische Diagnostik entzündlicher Erkrankungen des Zentralnervensystems
K. Felgenhauer · Aktuelle Neurologie · 1993 · Heft 03 · S. 77-82
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Das Filtrationskonzept hat sich für die Interpretation von Liquordaten als außerordentlich nützlich erwiesen. Mit seiner Hilfe ist es möglich, für jedes Protein die aus dem Serum durchgetretene und die im Gehirn synthetisierte Fraktion zu quantifizieren. Nur diese „intrathekalen” Fraktionen haben diagnostische Bedeutung, etwa bei den Immunglobulinen der Klassen G, A und M, den Tumorproteinen und den Antikörpern. Die heutige Liquoranalytik ist auf der Suche nach weiteren zellspezifischen Markern, etwa für die Nervenzellen (z.B. neuronenspezifische Enolase), Mikrogliazellen (z.B. Neopterin, ß2-Mikr…