Die zervikale spondylotische Myelopathie
P. Thier, J. Dichgans, E. H. Grote · Aktuelle Neurologie · 1992 · Heft 05 · S. 119-131
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die zervikale spondylotische Myelopathie ist die häufigste Ursache einer Halsmarkschädigung im höheren Lebensalter. Sie ist Folge einer zunehmenden Einengung des Halsmarkes aufgrund degenerativer Veränderungen bei bereits entwicklungsgeschichtlich bedingt engem Spinalkanal. Die klinischen Manifestationen sind im typischen Fall durch die Zeichen einer Schädigung der absteigenden motorischen Bahnen zu den Beinen sowie radikuläre sensible und motorische Ausfälle an den Armen gekennzeichnet. Der sehr variable und im Einzelfall kaum prognostizierbare Verlauf sowie das Fehlen kontrollierter Therapiestu…