Die magnetresonanztomographische Diagnostik bei MS ist sinnvoll
E. Künstler, H.-P. Härtung, M. Warmuth-Metz*, P. Seeldrayers, K. V. Toyka · Aktuelle Neurologie · 1991 · Heft 03 · S. 105-108
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Mit der Magnetresonanztomographie steht eine diagnostische Methode zur Verfügung, die mit hoher Auflösung demyelinisierende Läsionen in Hirn und Rückenmark nachweisen kann. Sie erlaubt den Nachweis klinisch und elektrophysiologisch stummer ZNS-Herde und die Differenzierung älterer von aktiven Herden, wodurch die Diagnosesicherung ermöglicht wird. Die MRT erlaubt bei Patienten mit primär chronisch-progredientem Verlauf, atypischer Symptomatik oder atypischen paraklinischen Befunden eine diagnostische Einengung. Die MRT-Längsschnittuntersuchung trägt zur Verlaufsabschätzung und Prognose bei. Sie ge…