Tuberkulöse Meningoenzephalitis bei Zustand nach Embryotransfer
C. Müller, K. C. Seelos · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 1994 · Heft 09 · S. 537-538
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei einer 30jährigen Patientin mit Z. n. Embryotransfer traten ab der 12. Schwangerschaftswoche über mehrere Wochen therapierefraktäre Fieberschübe auf. Bei progredientem Krankheitsbild ließen sich bei der zunehmend somnolenten Patientin mit jetzt deutlichen Meningismuszeichen säurefeste Stäbe im Liquor nachweisen. Im NMR zeigte sich ein Befund wie bei einer bakteriellen Meningoenzephalitis. Unter einer Therapie mit INH, Rifa und EMB schnelle Besserung von Klinik und Liquorsyndrom, trotzdem kam es in der 23. Schwangerschaftswoche zum Spontanabort. Retrospektiv ließ sich eruieren, daß bei der Pati…