Die fetale Überwachung - ein Plädoyer für die Kardiotokographie
V. M. Roemer · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 1998 · Heft 09 · S. 465-474
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Anhand von fünf Arbeitshypothesen wird versucht, die Problematik und die Ergebnisse der fetalen Intensivüberwachung durch Kardiotokographie und Fetalblutanalyse kritisch zu bewerten. Die prospektiv-randomisierten CTG-Studien werden in ihrer Aussagekraft begründetermaßen in Frage gestellt. Es wird eine neue, allgemein gehaltene Definition eines „pathologischen CTGs“ gegeben, die sich auf die drei CTG-Komponenten (K. Hammacher) - Floating-Iine. Baseline und Fluktuation - stützt. Klinische Daten der Jahre 1990 bis 1995 aus dem Raum Ostwestfalen-Lippe (Perinatalerhebung OWL) ergeben, daß ca. 10% alle…