Zum Auftreten suspekter Veränderungen der Zervixzytologie bei Frauen nach Lebertransplantation
M. David, Ch. Olbrich, Ruth Neuhaus, W. Lichtenegger · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 1995 · Heft 08 · S. 431-434
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die nach einer Organtransplantation notwendige immunsuppressive Therapie erhöht beim Transplantatempfänger das Risiko, ein Neoplasma zu entwickeln. Von Januar 1991 bis April 1994 wurden 98 Frauen vor und nach einer Lebertransplantation in unserer Klinik gynäkologisch mitbetreut. Alle Frauen erhalten nach der Organübertragung die Immunsupprossiva Cyclosporin A oder FK 506 als Dauormedikation. Bei 7 (= 8,5 %) Patientinnen fanden sich durchschnittlich 11 Monate nach der Transplantation verdächtige Zytologiebefunde (IIID/IVa/b). Die in 5 Fällen durchgeführte histologische Sicherung mittels Portio-PE/…