CareLit Fachartikel

§217 StGB - Kindestötung, ein nicht mehr zeitgemäßer Paragraph? Forensische Aspekte zur geplanten Reform des §217 StGB

Elisabeth Rauch, Edith Tutsch-Bauer, M. Krupinski · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 1997 · Heft 12 · S. 699-702

Dokument
1034469
CareLit-ID
Jahr
1997
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Geburtshilfe und Frauenheilkunde
Autor:innen
Elisabeth Rauch, Edith Tutsch-Bauer, M. Krupinski
Ausgabe
Heft 12 / 1997
Jahrgang 57
Seiten
699-702
Erschienen: 1997-12-01 00:00:00
ISSN
0016-5751

Zusammenfassung

Zusammenfassung Die geplante Streichung des §217 StGB (Kindestötung) war Anlaß, die forensische Relevanz dieses Paragraphen für das Einzugsgebiet des Instituts für Rechtsmedizin der Universität München zu überprüfen. Die Auswertung der Obduktionen (1989-1994) ergab, daß es sich um ein seltenes Delikt handelt, das jedoch ganz erhebliche strafrechtliche Konsequenzen zur Folge hat, wenn nicht die Voraussetzungen der derzeit gültigen Fassung des §217 (Tötung des nicht ehelichen Kindes - in oder gleich nach der Geburt) erfüllt sind. Die Motivlage der Täterinnen sowie psychodynamische Gesichtspunkte einer verdrängten…

Schlagworte

Schwangerschaft Geburt Geburtshilfe und Frauenheilkunde