CareLit Fachartikel

Verursachen Sexualsteroide Brust- und Genitalkarzinome? Epidemiologische Daten - der gegenwärtige Stand (Juli 1993)*

F. K. Beller · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 1993 · Heft 10 · S. 657-666

Dokument
1034490
CareLit-ID
Jahr
1993
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Geburtshilfe und Frauenheilkunde
Autor:innen
F. K. Beller
Ausgabe
Heft 10 / 1993
Jahrgang 53
Seiten
657-666
Erschienen: 1993-10-01 00:00:00
ISSN
0016-5751

Zusammenfassung

Zusammenfassung Der gegenwärtige Stand der epidemiologischen Literatur ergibt, daß das relative Risiko für das Ovarialkarzinom durch die Anwendung von Östrogen, sei es in Form der Pille oder als Substitutionstherapie, auf weniger als 0,5 vermindert wird. Dieses Ergebnis wurde ausnahmslos gleichsinnig in allen Arbeiten beobachtet. Die Verminderung wird nach 4 Monaten manifest und bleibt für viele Jahre nach Absetzen bestehen. Das gleiche gilt für das Endometriumkarzinom, sofern Östrogene zusammen mit Gestagenen angewandt werden. Die alleinige Östrogenverabreichung führt zur Erhöhung des RR bis auf 3-4. Eine Hyper…

Schlagworte

Adenokarzinom Schwangerschaft Brust Geburtshilfe und Frauenheilkunde