„Krankenhaustourismus“ Fallbericht zu einem Münchhausen-Syndrom
A. Bergant, W. Lechner, H. Schröcksnadel, O. Dapunt · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 1992 · Heft 05 · S. 307-309
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Berichtet wird über eine 29jährige Patientin, welche innerhalb von 7 Jahren an 95 verschiedenen Krankenanstalten insgesamt 173mal stationär behandelt wurde. Für den Gynäkologen können dramatische Aufnahmebedingungen (oft außerhalb regulärer Dienstzeit), anamnestisch zahlreiche Operationen, sowie viele kurzfristige Aufenthalte an verschiedenen Krankenhäusern Hinweise für das Vorliegen eines Münchhausen-Syndroms liefern. Zur Vermeidung weiterer unnötiger chirurgischer Eingriffe muß unter diesen Voraussetzungen eine besonders exakte diagnostische Absicherung des Befundes erfolgen.