Geburtshilfliches Management bei Dysfibrinogenämie mit erhöhter Thromboseneigung
M. Klein, A. Rosen, P. Kyrle, A. Beck · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 1992 · Heft 07 · S. 442-444
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Dysfibrinogenämien sind Krankheiten, bei denen ein abnormes und daher funktionell defektes Fibrinogen gebildet wird. Neben hämorrhagischen bzw. hämostatischen Komplikationen treten bei schwangeren Frauen gehäuft Spontanaborte sowie vorzeitige Plazentalösungen auf. Im gegenständlichen Bericht wird das geburtshilfliche Management einer viertgraviden Patientin mit Dysfibrinogenämie und erhöhter Thromboseneigung beschrieben. Unter Heparintherapie konnte nach zwei intrauterinen Fruchttoden (Abruptio placentae, Eklampsie) und einem Frühabortus die Schwangerschaft erfolgreich ausgetragen werden.