In-vivo- und In-vitro-Effekte von GnRH-Analoga auf einen ovariellen Leydigzelltumor
G. Emons, O. Ortmann, G. S. Pahwa, U. Löhrs, T. Wetterling, H. Dilling, F. Oberheuser, R. Knuppen · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 1992 · Heft 08 · S. 487-493
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Eine 65jährige Patientin, bei der der Verdacht auf einen androgenproduzierenden Ovarialtumor bestand, wurde präoperativ über 7 Tage mit dem GnRH- Agonisten Triptorelin (500 μg/die s.c.) behandelt. Nach einem initialen Anstieg fielen die Gonadotropinserumspiegel unter dieser Behandlung ab. Die erhöhten Testosteronwerte im Serum sanken unter der Triptorelinbehandlung auf fast 50% der Ausgangswerte. Nach der operativen Entfernung des Tumors (histologisch Leydigzelltumor des Ovars ohne Malignitätskriterien) wurden aus ihm primäre Zellkulturen angelegt, die Testosteron und Androstendion sezernierten.…