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Fehlgeburt im ersten Trimenon - ein „Nicht-Ereignis“? Eine empirische Untersuchung an 40 Frauen und ihren Ärzten zum Erleben und zur Bewältigung

W. Schuth, E. Posselt, M. Breckwoldt · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 1992 · Heft 12 · S. 742-748

Dokument
1034510
CareLit-ID
Jahr
1992
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Geburtshilfe und Frauenheilkunde
Autor:innen
W. Schuth, E. Posselt, M. Breckwoldt
Ausgabe
Heft 12 / 1992
Jahrgang 52
Seiten
742-748
Erschienen: 1992-12-01 00:00:00
ISSN
0016-5751

Zusammenfassung

Zusammenfassung Für 31 der mit einem strukturierten Gespräch untersuchten Frauen stellte die Fehlgeburt ein psychosozial, nicht aber medizinisch belastendes Ereignis dar. Sie versuchten das non-normative Ereignis durch subjektive Ätiologievorstellungen für sich zu erklären, um somit kognitive Kontrolle zu gewinnen. Soziale Unterstützung, vor allem durch den Partner, Bagatellisierung und Vergleiche waren die Hauptmodi der Bewältigung. Ärzte und Schwestern schätzten die Belastung deutlich geringer ein. Aus diesem Unterschied resultierten negative Folgen für die Arzt-Patientin-Beziehung.

Schlagworte

Ärzte Geburtshilfe und Frauenheilkunde