Erstbeobachtung eines kongenitalen intrakraniellen Teratoms bei einem Zwillingskind mit gesundem Bruder
G. -M. Lackmann, U. Töllner, C. Förster, G. Antoniades · Klinische Pädiatrie · 1991 · Heft 02 · S. 129-131
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Kongenitale, intrakranielle Teratome sind seltene, sich aus embryonalem Gewebe differenzierende Keimzelltumoren, die Zell- und Gewebeelemente aller drei Keimblätter enthalten. Die pränatale Ultraschalldiagnostik erlaubt heutzutage eine frühzeitige Diagnosestellung. Wir berichten erstmals über die pränatale Diagnostizierung eines solchen Tumors im Rahmen einer Zwillingsschwangerschaft, wobei der 2. Zwilling sich völlig normal entwickelte. Dieses ist bei der geburthelferischen Planung zu berücksichtigen, und die betroffenen Eltern können dementsprechend beraten werden.