Zur Bedeutung niederosmolarer Diäten für den oralen Nahrungsaufbau bei schwerster Malabsorption - Klinische Beobachtungen am Beispiel subtotal dünndarmresezierter Säuglinge
K. H. Niessen, M. Teufel · Klinische Pädiatrie · 1984 · Heft 02 · S. 94-99
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei Dünndarmerkrankungen gehen offensichtlich Regenerations- und Adaptationsvorgänge mit der Resorptionsrate parallel. Als eine Möglichkeit, sie zu steigern, bietet sich die Verlängerung der Passagezeit an, die von der Osmolalität der angebotenen Nahrung beeinflußt wird. Da Säuglinge nach einer subtotalen Darmresektion wie auch andere Kinder mit einer Dünndarmerkrankungen gegenüber hyperosmolaren Zubereitungen außerordentlich empfindlich sind, sollten Präparate mit spezieller Indikation nicht nur vollbilanziert, sondern in vollkalorischer Konzentration auch hypoosmolar sein. Diese Säuglingsnahrun…