Zur Häufigkeit der Humanen Papillomvirustypen 31, 33 und 35 in zervikalen intraepithelialen Neoplasien
D. Wendler · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 1990 · Heft 02 · S. 110-112
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung 206 Patientinnen mit zervikaler intraepithelialer Neoplasie (CIN) wurden an der Universitätsfrauenklinik Tübingen mit DNA-Hybridisierung auf eine genitale Infektion mit Papillomviren (Human Papillomavirus; HPV) untersucht. Die HPV-Typengruppen 31/33/35 und 16/18 wurden in etwa gleicher Häufigkeit gefunden. Mit den HPV-Typen 31/33/35 waren signifikant häufiger potentiell reversible Veränderungen (CIN I°-II°) assoziiert als mit den HPV-Typen 16/18, die häufiger in CIN III° gefunden wurden (P < 0,02). Bei 37,5% der durch DNA-Hybridisierung gesicherten Infektionen war das morphologische Kriterium für…